Die Cook-Inseln bilden mit ihren 15 Inseln einen Inselstaat, der sich im Pazifischen Ozean ber 2 Millionen Quadratkilometern erstreckt.
Die geologische Geschichte der Inseln fasziniert die Wissenschaftler sehr, da sie aus den vulkanischen Urspruengen viele Rueckschluesse ziehen koennen.
Waehrend Rarotonga eine Insel ist, deren Gipfel von fruchtbarem Regenwald umgeben ist und die im Gesamten ein Riff umschliesst, handelt es sich bei den anderen Inseln um Atolle.
Mitiari, Mauke, Magaia und das wunderschoene Atiu sind Atolle, die von Korallenringen umgeben sind und faszinierende Buchten bieten. Und noch eine Besonderheit: Aitutaki. Sie besitzt eine der spektakulaersten Lagunen der Welt mit unglaublich wenig Festland, das von vielen idyllisch kleinen sog. Motus umgeben ist.
Wann genau die Cook-Inseln bevoelkert wurden, ist nicht bekannt. Allerdings glauben die Historiker, dass z.B. Pukapuka vor ca. 2400 Jahren entdeckt und besiedelt wurde, waehrend dies erst 900 Jahre spaeter auf Rarotonga geschah.
Die Bevoelkerung der Cook-Inseln glaubt daran, dass ihr Land der Vorfahren frueher Avaiki genannt wurde. Die Einheimischen gehen auch davon aus, dass sie von denjenigen abstammen, die waehrend der sog. Great Polynesian Migration, die ca. 1500 v. Chr. in Asien begann, nach Pukapuka kamen.
Europaer landeten auch auf den Inseln. Es ist ueberliefert, dass Spanier Ende des 16. Jahrhunderts die Inseln entdeckten. 150 Jahre spaeter landete dann Captain James Cook dort. Die Inseln wurden nach ihm benannt, obwohl er sie selbst als die Hervey Islands bezeichnet hatte.
Die Ankunft der christlichen Missionare auf den Cook-Inseln bedeutete einen grossen Einfluss auf das soziale Leben, der sich bis heute fortsetzte. Anfang 1820 sandte die London Missionary Society Reverend John Williams nach Aitutaki und im Anschluss daran nach Rarotonga.
Im 19. Jahrhundert entwickelten die christlichen Lehrer viele Gesetze und Vorschriften, sowie eine starke Grundlage fuer ihre Religion. Das Christentum ist heute immer noch sehr stark auf den Inseln vertreten.
1888 wurden die Cook-Inseln zum britischen Protektorat, das seit 1901 dem Gouverneur von Neuseeland unterstand. Ca. 60 Jahre spaeter erreichten die Cook-Inseln eine gesetzgebende Autoritaet, Aussenpolitik und Verteidigung wurden jedoch immer noch von Neuseeland aus gehandhabt.
Dieser Zusammenhang zeigt sich auch heute noch, denn viele Einheimische haben ebenso einen neuseelaendischen Pass. Heutzutage ist es sogar so, dass mehr Cook-Islanders in Neuseeland wohnen als auf den Inseln.
Die Besucher der pazifischen Inseln koennen die Tradition der Cook-Inseln kennenlernen und geniessen, die sich mit religioesen und modernen Einfluessen gemischt hat, um eine dadurch eine einzigartige Bevoelkerungsschicht zu bilden.
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